Schluss mit trockener Raumluft

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Moderne Lüftungsanlagen sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima
Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Hautreizungen und Augenbrennen: Ist die Luftfeuchtigkeit in den Wohn- und Arbeitsräumen zu niedrig, fühlen wir uns nicht wohl. Ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima wird bei 21 Grad Zimmertemperatur und einer relativen Feuchte zwischen 40 und 50 Prozent erreicht. Aber gerade in der Heizperiode sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen, wo wir immerhin rund 90 Prozent unseres Lebens verbringen, oft unter 30 Prozent.

Stetiger Luftaustausch
Je kälter es draußen ist und je höher die Heiztemperatur eingestellt ist, desto trockener wird die Luft im Raum. Dabei hilft es auch nicht, die Fenster zum Lüften zu öffnen, denn die kalte Außenluft enthält nur sehr wenig Wasserdampf (absolute Feuchte). Diese ohnehin feuchtigkeitsarme Außenluft dringt ins Rauminnere ein, wird dort erwärmt und die relative Luftfeuchte sinkt weiter ab. In energieeffizient gedämmten Gebäuden verstärkt sich dieser Effekt noch, da ein natürlicher Luftaustausch überhaupt nicht mehr möglich ist. Permanent für eine frische Brise sorgen moderne Raumlüftungsanlagen, die trockene Luft nach außen befördern und feuchtere Luft nach innen holen. Dank Wärmerückgewinnung wird die Außenluft dabei auch noch vorgewärmt, wodurch sich wertvolle Heizenergie einsparen lässt. Zudem enthalten viele Lüftungsanlagen bereits ein sogenanntes "Hygrostat", dessen spezielle Feuchtefühler die Qualität und relative Feuchte der Abluft kontinuierlich kontrollieren. Dementsprechend steuert die Anlage die auszutauschende Luftmenge und sorgt so ganz automatisch für eine optimale Raumfeuchte. Unter dem Verbraucherportal www.wohnungs-lueftung.de gibt es zu diesem Thema noch mehr Informationen.