Die Heizkosten genau im Blick haben

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Mehr Energieeffizienz durch neue Ablesemethode der Erfassungsgeräte

Wärmeverbrauch und -kosten belasten nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Dabei können Haushalte ihren Verbrauch schon durch kleine Maßnahmen senken. Regelmäßiges Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster, keine Vorhänge oder Möbel direkt vor den Heizkörpern oder deren regelmäßiges Entlüften: Mit einfachen Veränderungen können Einsparungen bei den Heizkosten von bis zu zehn Prozent gelingen. Doch bisher erfahren Mieter nur einmal im Jahr durch die Heizkostenabrechnung, wie sich ihr Wärmeverbrauch in der vergangenen Heizperiode entwickelt hat. Künftig jedoch wird es durch die noch in nationales Recht zu transformierende Energieeffizienz-Richtlinie EED zu einer veränderten Heizkostenverordnung in Deutschland kommen. Sie soll dazu führen, dass Verbrauchsinformationen so früh zur Verfügung stehen, dass etwa Mieter durch ihr Verhalten Einfluss auf die kommende Heizkostenabrechnung nehmen können. 
 

Ablesung per Funk
Die Richtlinie fordert fernablesbare Zähler sowie Heizkostenverteiler und unterjährige Verbrauchsinformationen für Mieter sowie Bewohner. Diese können so auf der Basis der aktuellen Verbrauchsdaten ihr Verhalten jederzeit anpassen und optimieren. Und der Vermieter kann sicher sein, dass die Verbrauchsinformationen für die Heizkostenabrechnung pünktlich vorliegen. Dies ist nicht nur für beide Seiten komfortabel, sondern reduziert auch den Verwaltungs- und Zeitaufwand. Als einer der ersten Anbieter auf dem Markt hat Techem bereits vor vielen Jahren die Funktechnik bei Heizkostenverteilern eingeführt und seitdem permanent weiterentwickelt. Via Mobilfunk werden die aktuellen Ablesewerte direkt an das Unternehmen übertragen. Mithilfe eines Online-Portals oder einer App sollen sich Bewohner zukünftig auch digital über ihren Verbrauch informieren können. Unter www.techem.de gibt es weitere Informationen zur Erfassung des Energie- und Wasserverbrauchs.
 

Transparentes Verfahren
Die EED schreibt vor, dass ab dem 25. Oktober 2020 neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernauslesbar sein müssen. Gleichzeitig müssen Verbraucher mindestens zweimal jährlich, auf Anfrage vierteljährlich, über ihren aktuellen Energieverbrauch informiert werden. Ab dem 1. Januar 2022 soll es eine mindestens monatliche Verbrauchsinformation dort geben, wo die Erfassungsgeräte bereits fernauslesbar sind. Spätestens zum 1. Januar 2027 sollen alle bisher installierten Zähler auf Funkfernauslesung nachgerüstet beziehungsweise ersetzt werden. Diese Umstellung übernimmt Techem für seine Kunden. Auch bei Auszug eines Mieters oder dem Verkauf einer Wohnung lassen sich auf diese Weise die Verbrauchswerte zeitnah und fehlerfrei erfassen.