Digitalisierung in der Gemeindeverwaltung macht Fortschritte

Die Gemeinde Freigericht hat zu Jahresbeginn einen weiteren Digitalisierungsschritt vollzogen: Die Gemeindeverwaltung bietet ab sofort den Betroffenen von Verwarnungs- und Bußgeldverfahren die Möglichkeit, online Einsicht in ihr Verfahren und die vorliegenden Beweismittel zu nehmen sowie Angaben zum Fahrer und Äußerungen zum Tatvorwurf direkt in einem mehrsprachigen Internet-Portal einzugeben. Das beschleunigt die Verfahren und erspart dem Bürger manchen Weg. Über das gleiche Portal besteht auch die Möglichkeit, Verwarnungsgelder per PayPal zu bezahlen. Die Einführung der Online-Anhörung ist ein wichtiger Schritt, um den veränderten Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen und kundenfreundlicher zu werden. Die Verwarnungsgeld- sowie Anhörungsschreiben in Ordnungswidrigkeitenverfahren werden weiterhin per Brief zugestellt. Mit den darin aufgeführten individuellen Zugangsdaten können sich die Betroffenen per Internet anmelden und sich nochmals zum Tatvorwurf äußern oder die vorliegenden Beweisfotos ansehen. Die Erläuterungen im Online-Portal werden auch in Englisch, Niederländisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung gestellt. Der elektronische Zugang ist auf das jeweilige Verfahren und auf die damit verbundenen Fristen begrenzt.Da es sich um ein zusätzliches Angebot handelt, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, Schriftverkehr auf dem Postweg zu schicken. Auf der Homepage der Gemeinde ist die Neuerung unter www.freigericht.de in einem sogenannten „Container“ namens „OWI-Online-Anhörung“ direkt rechts auf der Startseite zu finden. Dieser Container ist auf jeder Seite der Homepage sichtbar und dadurch überall direkt zu erreichen. Der Online-Service ist außer mit PC oder Notebook auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet abrufbar.

Freigerichter Wochenmarkt
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