Hofmetzgerei Denk,Qualität aus eigener Herstellung

Nicht erst seit dem Skandal um die Wilke-Wurstwaren wollen die Konsumenten wissen, woher ein Metzger seine Fleischerzeugnisse bezieht. Beim Hofladen Denk in Freigericht ist die Antwort ganz einfach: „Alle Wurstwaren stammen aus eigener Herstellung“!
Das Metzgerhandwerk liegt seit drei Generationen in der Familie Denk. 2017 hat Markus Denk das Unternehmen mit 30-jähriger Erfahrung in der Direktvermarktung von seinem Vater übernommen. Schon sein Opa führte auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb Hausschlachtungen durch. Seine Eltern Elke und Peter Denk hatten zunächst einen kleinen Kellerraum sowie ein Kühlhaus für den Verkauf eingerichtet. Immer mehr Kunden kamen und der Kellerraum wurde bald zu klein. Als feststand, dass Markus den Betrieb weiterführt, wurde 2006 der heutige Hofladen in der Querstraße 5 in Somborn gebaut. Neben der Familie arbeiten sieben Angestellte mit. Auch Markus hat den Wunsch, den Familienbetrieb einmal an seine Kinder weiterzugeben.
Die Familie Denk arbeitet nicht nur mit Leib und Seele im Metzgerhandwerk, auch ein landwirtschaftlicher Betrieb gehört dazu. 30 Mutterkühe mit Kälbern und 50 Mastbullen sowie 200 Mastschweine müssen versorgt werden. Für Grassilage und Heu werden 20 Hektar Grünland bewirtschaftet und 80 Hektar für Mais und Getreide angebaut, die Futtergrundlage der Fleckviehrinder. Oberhalb des Industriegebietes „Wehrweide“ leben die Tiere in einer offenen Stallhaltung, auch ein kleiner Auslauf wird in der warmen Jahreszeit mit genutzt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.
„Unsere Kunden wissen besonders zu schätzen, dass wir ausschließlich Fleisch aus unserer eigenen Tierhaltung vermarkten“, betont Markus Denk. „Unsere Wurstwaren stellen wir alle selbst her, keine Sorte wird zugekauft“. Der Favorit im Hofladen ist der hausgemachte Preßkopf. Ebenso gut kommen die grobe Bratwurst, die vielen verschiedenen Aufschnittsorten sowie die Fleischwurst und der Fleischsalat bei den Kunden an. Zusammen mit seinem Vater Peter, der auch heute noch mithilft, und einem angestellten Vollzeitmetzger werden in der Woche zehn Schweine und ein Großvieh geschlachtet. Zur Lagerung der Fleisch- und Wurstwaren stehen zahlreiche Kühlräume, ein Gefrierraum und ein Reiferaum für die Hausmacher Wurst, Rohwurst und Salami zur Verfügung.
Mutter Elke, Schwester Daniela und Ehefrau Mona bereiten die Waren für den Verkauf vor: Schnitzel schneiden, Salate zubereiten, Grillspezialitäten einlegen und vieles mehr – jeder Handgriff muss auch hier stimmen. Neben den Fleisch- und Wurstwaren bieten sie auch Eier, Kartoffeln, Nudeln und Konserven an. Dass es bei der Familie Denk Qualität aus eigener Herstellung gibt, wissen inzwischen nicht nur Freigerichter Bürger zu schätzen. Auch bei Kunden aus den Nachbargemeinden und dem bayrischen Umland hat sich dies herumgesprochen. Der Hofladen ist Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr sowie am Nachmittag (außer mittwochs) von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Samstags können die Kunden ihren Sonntagsbraten von 8:00 bis 12:30 Uhr einkaufen.