Neuenhaßlauer Großveranstaltung wirft ihre Schatten voraus

Foto: MSC Neuenhasslau / ©Milen Donchev

Am 21. und 22. September trägt der MSC Neuenhasslau zum zweiten Mal binnen einem Jahr ein Grasbahnrennen auf dem Kinzigtalring aus. Aber diesmal unter dem Motto: größer, weiter, schneller.

Das Grasbahnrennen im September 2018, das erste seit elf Jahren, war ein großer Erfolg. Das hat die Truppe vom Motorsportclub Neuenhaßlau motiviert, es dieses Jahr noch besser zu machen: Zwei Tage statt einem Tag, mehr Rennläufe, mehr Klassen, mehr Rahmenprogramm – der MSC hat an allen Stellschrauben gedreht, um sein verwöhntes Publikum nach dem Mofarennen zufriedenzustellen.
DIE HINTERHOFWERKSTATT DMV Grasbahnrennen auf dem Kinzigtalring besteht diesmal aus nicht weniger als 52 Rennläufen – elf am Samstag und alle anderen am Sonntag. Insgesamt sind nicht weniger als neun Klassen am Start. Letztes Jahr fuhren Quads und Speedkarts, aber nur vier Seitenwagen in der einzigen Bahnsportklasse. Das soll am 21. und 22. September ganz anders werden. Die Gespannklasse ist mit nationalen und mit internationalen Teams besetzt und wird zwölf Sidecar-Mannschaften in zwölf Läufen am Start sehen. Erstmals seit langer Zeit startet die B-Lizenz Soloklasse bis 500 ccm, auch hier voraussichtlich zwölf Fahrer, in Neuenhaßlau. Am Samstag beginnt das Training um 15.00 Uhr, danach werden die ersten sieben Rennen mit Quads und Speedkarts ausgetragen. Außerdem bestreitet die Junior B-Bahnsportklasse (Nachwuchsfahrer mit 125 ccm Motorrädern) am Samstag ihr komplettes Rennprogramm. Die Hauptklassen Solo 500 ccm und Seitenwagen laufen alle am Sonntag. Außerdem fahren die Quads ihre Meisterschaftsläufe um die MAXXIS REIFEN Deutsche DMV Shorttrack Quad Meisterschaft. In Neuenhaßlau läuft der siebte von acht Meisterschaftsläufen. Abgerundet wird das prall gefüllte Rennprogramm mit den spektakulären Speedkarts auf vier Rädern.
Die Eintritts- und Bewirtungspreise bleiben unverändert. Im Rahmenprogramm gibt es Festzeltbetrieb, Trial-Vorführungen und Samstagabend die Speedparty.

Neuenhasslauer Motorsportler ganz vorn
Beim internationalen Grasbahnrennen in Angenrod (bei Alsfeld) im Juli konnten die aktiven Fahrer und Fahrerinnen des Motorsportclub Neuenhasslau gleich einen ganzen Schrank voller Pokale mit nach Hause nehmen.
Beim vierten Lauf der Deutschen DMV Shorttrack Quad Meisterschaft am Samstag auf dem Russbergring in Angenrod konnte die 18-jährige Fahrerin des MSC Neuenhasslau Vivian Obermüller in der Automatikklasse den zweiten Platz belegen. Ihre Mutter Susana Lopes wurde in der gleichen Klasse Dritte. In der Meisterschaft liegt nach 4 von 8 Läufen Lopes auf dem zweiten und Obermüller auf dem dritten Rang. Der siebte Lauf der Rennserie findet am 21. und 22. September auf dem Kinzigtalring in Neuenhaßlau statt.
In der Rookiesklasse für Beginner startete MSC-Fahrer Patrick Koch zum ersten Mal auf einem Quad. Bisher fährt er Kartrennen in einer Kart-Rennserie. Auf Anhieb konnte der Erlenseer mit vier Laufsiegen Platz 1 in dieser Klasse belegen. Als nächsten Start auf dem Quad plant er die Teilnahme beim Heimrennen am 21./22.09.
In der größten Quadklasse, der MEFO Sportklasse bis 1000 ccm, startet sei dieser Saison Marlon Dreier, der jüngste Rennfahrer des MSC Neuenhaßlau. Der 16-Jährige schaffte in der stark besetzten Klasse hinter Stephan Bischoff (Angenrod) und Norman Gädtke (Schwerin) zum zweiten Mal in dieser Saison den dritten Platz. Auch in der Meisterschaft liegt der Schüler aus Mücke hinter Niklas Staufenberg und Christian Bonkowski (beide Felsberg) auf Platz 3. Die Siegerehrung der Quadmeisterschaft 2019 findet wie im letzten Jahr am 23. November in der Friedrich-Hofacker-Halle in Niedermittlau statt. Einziger Pechvogel des MSC Neuenhaßlau war in Angenrod Seitenwagenfahrer Imanuel Schramm. Nachdem er am Samstagabend beim Sandbahnrennen in Werlte noch gegen stärkste internationale Konkurrenz Platz 3 belegt hatte, konnte Schramm das am Sonntagmittag nicht wiederholen. Nachdem er und Beifahrer Patrick Löffler im ersten Lauf unverschuldet gestürzt waren, konnten sie noch den Wiederholungslauf gewinnen. Doch in seinem dritten Rennlauf stürzte das Team erneut am Start und verfehlte damit die Finalläufe auf Rang 9.

 

Marlon Dreier (Nr. 80) vom MSC Neuenhasslau kam auf Platz 3 Foto: MSC Neuenhasslau / ©Milen Donchev
Foto: MSC Neuenhasslau / ©Milen Donchev