Freigerichter Flüchtlingsberaterin Maria Seipel verabschiedet

Ehrenamtliche und hauptamtliche Flüchtlingshelfer verabschieden Diplom-Sozialarbeiterin Maria Seipel - Foto: Gemeinde Freigericht

In den wohlverdienten Ruhestand haben kürzlich die Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe Freigericht gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Eitz und den hauptamtlichen Sozialarbeitern der Gemeinde Freigericht die Diplom-Sozialarbeiterin Maria Seipel (Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis) verabschiedet. Frau Seipel kam 2015 im Rahmen des als Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Caritas-Verband angestoßenen Modellprojekts „Flüchtlingshilfe vor Ort“ in die Gemeinde Freigericht. Das Projekt hatte das Ziel, die in Freigericht ankommenden Menschen in einem möglichst engmaschigen Netzwerk aus professioneller und ehrenamtlicher Hilfe aufzufangen und so eine möglichst schnelle und problemlose Integration der Geflüchteten in der Gemeinde zu ermöglichen. Frau Seipels Aufgaben waren im Rahmen der Unterstützung der Hauptamtlichen der Gemeinde Freigericht die Beratung der Geflüchteten sowie die Koordination der ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfe Freigericht. Neben diesen alltäglichen Aufgaben organisierte das Team aus Gemeindeverwaltung und Caritas-Verband auch immer wieder Einzelveranstaltungen.

Mit dem Auslaufen des Projekts 2017 beschloss die Gemeinde Freigericht, auch weiterhin mit dem Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis zu kooperieren und die Arbeit mit Maria Seipel fortzuführen. Nach nun vier Jahren der fruchtbaren Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt, der sicherlich auch ein Großteil der Integrationsleistung in der Gemeinde zu verdanken ist, mussten Ehrenamtliche und Verwaltungsmitarbeiter Abschied von Frau Seipel nehmen. Aber es soll kein Abschied für immer sein: Explizit bat Frau Seipel darum, auch zukünftig zu „Events“ eingeladen zu werden. Das Angebot der Gemeinde Freigericht, Beratung für Geflüchtete durch den Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis in Freigericht anzubieten, bleibt indes erhalten. Derzeit wird die Stelle neu besetzt, sodass die Sprechstunden bis auf Weiteres ausfallen müssen. Alle Beteiligten sind aber überzeugt, das Angebot schnellstmöglich fortsetzen zu können.

Weitere Informationen zur Arbeit mit Geflüchteten in der Gemeinde Freigericht finden sich auf der Homepage der Gemeinde unter www.freigericht.de sowie bei Frau Simone Pletka unter Telefon 06055 916-160 oder per E-Mail an fluechtlingshilfe@freigericht.de.