Freigericht zeigt Flagge für Tibet

Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (rechts) und weitere Mitglieder des Gemeindevorstandes mit der tibetischen Flagge. - Foto: Gemeinde Freigericht

Am 10. März 2019 hisste die Gemeinde Freigericht öffentlich die tibetische Flagge und setzt sich damit für die Menschenrechte in Tibet ein. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz beteiligte sich mit dem Gemeindevorstand an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e.V., um im Namen der Gemeinde Freigericht ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk zu setzen. In Folge der Besetzung durch China im Jahr 1949/50 erhob sich das tibetische Volk am 10. März 1959 in Lhasa gegen die chinesische Besatzungsmacht. Aus Sorge um das Leben des Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Heute leben zwischen 120.000 und 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.
„Tibet ist seit über 60 Jahren von China besetzt, Menschenrechte werden massiv verletzt. Folter, willkürliche Verhaftungen sowie kulturelle und religiöse Unterdrückung sind auch heute noch trauriger Alltag. Als demokratische Gesellschaft dürfen wir angesichts eines solchen Unrechts nicht wegschauen. Deshalb hissen wir die tibetische Flagge, die in Tibet nach wie vor verboten ist, um das legitime Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und die Tibeter in ihrem friedlichen Freiheitskampf zu unterstützen“, so Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz beim Hissen der tibetischen Flagge vor dem Rathaus.