Verkehrsrechtlichen Neuerungen

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Zusätzliche Dieselfahrverbote in deutschen Städten
Im Jahr 2019 wird es umfassende Reformen im Verkehrsrecht geben. Besonders gefürchtet von Dieselfahrzeuginhabern sind die lange diskutierten Fahrverbote. Nachdem bereits im Juni 2018 Sanktionen für Kfz mit den Euro-Abgasnormen 1 bis 5 in der Hamburger Innenstadt verhängt wurden, sollen nun auch in weiteren deutschen Großstädten, wie Berlin, Köln und Frankfurt, Fahrverbote eingeführt werden. Auch Urlauber, die mit dem eigenen Wagen in Mitgliedstaaten der EU reisen wollen, können von einem Dieselfahrverbot betroffen sein. Um hohe Bußgelder zu vermeiden, empfiehlt Rechtsanwalt und Vorsitzender des Verbands für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. Mathias Voigt daher allen Dieselfahrern, sich vorab auf dem Infoportal Bussgeld-info.de darüber zu informieren, ab wann die neuen Verordnungen in ihrer Stadt greifen.

Erstzulassungen für Kfz ab jetzt auch online möglich
Egal, ob es um die Zulassung, Um- oder Abmeldung eines Fahrzeugs geht – stets ist der persönliche Gang zur zuständigen Behörde notwendig gewesen. Meist kosten diese nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch Nerven. Doch dieser Aufwand wird nun abgeschafft. In 2019 werden viele Vorgänge digitalisiert, sodass beispielsweise die Erstzulassung für ein Kfz künftig online durchgeführt werden kann. Auch für viele weitere Angelegenheiten, wie etwa der Änderung der Adresse, soll eine Online-Abwicklung möglich sein. Die einzige Voraussetzung hierfür ist der Besitz eines neuen Personalausweises mit der entsprechenden Online-Funktion. 

Neue Steuersätze: Inhaber von Elektrofahrzeugen werden weiter begünstigt
Schon im letzten Jahr galten steuerliche Vorteile für E-Autofahrer. 2019 wird der Steuersatz aber erneut angepasst, und zwar für alle Arbeitnehmer, die ihren E-Dienstwagen auch privat nutzen. Nach einer Halbierung des Steuersatzes beträgt dieser nun nur noch 0,5 Prozent für E- und Hybridwagen. Dafür müssen Inhaber von Elektrofahrzeugen aber eine sicherheitsrelevante Neuerung berücksichtigen: Ab dem 1. Juli 2019 sind neu zugelassene Kfz mit einem akustischen Warnsignal auszustatten, welches beim Rückwärtsfahren sowie bei langsamen Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h ertönt und Fußgänger sowie Radfahrer warnt.
Weitere Informationen zu den verkehrsrechtlichen Änderungen 2019, z.B. zur Beitragsanpassung der Kfz-Versicherungen oder zur neuen Lkw-Maut, finden Interessierte im kostenlosen eBook unter https://www.bussgeld-info.de/ebook-neuerungenim-verkehrsrecht-2019.pdf.