GEMEINDE FREIGERICHT: Feierstunde „Willkommen im Leben"

Foto: Gemeinde Freigericht

Bürgermeister Joachim Lucas begrüßte 109 neugeborene Freigerichter - Seit 2008 werden im Rahmen einer kleinen Feierstunde namens „Willkommen im Leben“ die innerhalb eines Jahres neugeborenen Freigerichterinnen und Freigerichter im Namen der gemeindlichen Gremien begrüßt. Beim nunmehr 11. Babyempfang beglückwünschte Bürgermeister Joachim Lucas in der Freigericht-Halle in Altenmittlau zahlreiche frischgebackene Eltern und deren Nachwuchs, der in der Zeit vom 01.03.2017 bis 28.02.2018 das Licht der Welt erblickte.
Waren es bei der Premierenveranstaltung im Jahr 2008 nur 90 Kinder gewesen, kamen nun insgesamt 109 kleine Freigerichter zur Welt (darunter auch vier Zwillingspärchen) - 62 Jungs und 47 Mädchen. Aktuell waren 47 mit ihren Eltern, älteren Geschwistern und auch Großeltern zu Gast, die sich am bunten Programm der Gemeinde sowie dem intensiven Gedankenaustausch an diesem sonnigen Vormittag erfreuten. Zusätzlich standen zahlreiche Fachkräfte aus dem Bereich Kindererziehung für Beratungsgespräche und Fragen zur Verfügung. So stellten sich die Kindertagespflegepersonen und alle Kindertagesstätten – gemeindeeigene wie auch konfessionelle – aus Freigericht mit ihren jeweiligen Konzepten vor. Für die nötige Unterhaltung wurden etwa 20 kleine Künstler aus allen Freigerichter Kindertagesstätten eingeladen, die mit einer kleinen, aus drei Mitmach-Liedern bestehenden Showeinlage das Programm bereicherten. Ihnen dankte Lucas für ihr Engagement sowie den Helfern vor und hinter den Kulissen, also allen, die zum Gelingen des 11. Babyempfangs beigetragen haben. 
Beim ersten Empfang für die Neugeborenen in 2008 durfte der Bürgermeister wie eingangs bemerkt 90 Freigerichter Erdenbürger, in 2009 dann 111 (darunter 4 Zwillingspaare) begrüßen, in 2010 waren es 86 (1 x Zwillinge), 2011 waren es 113 Kinder und keine Zwillinge, 2012 kamen 97 Kinder zur Welt, 2013 107 (drei Zwillingspaare), 2014 123 (zwei Zwillingspaare), 2015 109 (ein Zwillingspaar), 2016 ebenfalls 109 (zwei Zwillingspaare) und 2017 126 (zwei Zwillingspaare). Für den Bürgermeister bedeuten die neuen Erdenbürger „frischen Wind und frische Impulse für die Gemeinde; es stärkt Freigericht und gibt uns eine gute Perspektive“. Das sahen auch die Eltern so, von denen einige bereits wiederholt mit ihrem Nachwuchs bei dieser Veranstaltung begrüßt worden sind. Und von den bisherigen zehn Empfängen für die neugeborenen Freigerichter ist bekannt, dass sich schnell einige Kontakte von Eltern zu Eltern ergeben hatten, die heute noch Bestand haben. Im regen Austausch begleitet man sich und die Entwicklungsphasen des Nachwuchses und nutzt die Angebote der Gemeinde. Neben einem „immer offenen Ohr“ auch enger Austausch, Hilfestellungen, Informationen und unterschiedlichste, flexible Betreuungsmöglichkeiten. All das kann im Kindertagespflegebüro als lokale Anlaufstelle bei Sandra Hein vom Ordnungsamt, Sachbearbeiterin im Kindergartenbereich (erreichbar unter Telefon 06055 9369172 oder direkt in ihrem Büro in der Kinderkrippe Schatzkiste, Willy-Brandt-Str. 1-3) erfragt werden, wie auch Einzelheiten über das Tagespflegeangebot an Eltern, die eine flexible Betreuungsmöglichkeit für Kinder im Alter von etwa drei Monaten bis 14 Jahren suchen. Denn Frau Hein ist auch Ansprechpartnerin für die vier Tagespflegepersonen, um diesen mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Gemeinsam mit den Plätzen der kirchlichen Träger kommt die Gemeinde Freigericht einschließlich der sieben Tagespflegekinder, die bei Vanessa Pochop, Jessica Trageser, Rainer Weiß (alle Somborn) und Sabrina Schneider (Horbach), betreut werden, auf 545 Betreuungsplätze.  
Nach der Begrüßung des Rathauschefs gratulierte der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Peter Tauber, der zuletzt beim ersten Babyempfang 2008 hatte teilnehmen können, den frischgebackenen Eltern. Der Empfang sei etwas ganz Besonderes und werde nur in wenigen Kommunen veranstaltet. Er bedeute jedoch ein schönes Signal, dass junge Famlien und Kinder in Freigericht wertgeschätzt und willkommen geheißen werden. Kinder bräuchten Wurzeln und Flügel, so Tauber einem Goethe-Wort nach: die Wurzeln hätten die Eltern gelegt – und in den Einrichtungen könnten Flügel für ein eigenes, selbstbestimmtes Leben erwachsen. Schulseelsorgerin Alexandra Pinkert sprach anschließend als Vertreterin aller katholischen Kirchengemeinden Freigerichts und unterstrich Taubers Worte mit dem Zitat „Himmel und Erde berühren sich“. In Vertretung des abwesenden evangelischen Pfarrers Holger Siebert begrüßte Pfarrer Henning Porrmann von der evangelischen Kirchengemeinde Meerholz-Hailer mit einem von ihm auf der Gitarre begleiteten Mitmach-Lied mit dem Titel „Einfach spitze, dass Du da bist“, das passender nicht hätte sein können. Wie die Gemeinde bieten auch die Kirchengemeinden Unterstützung an und hoffen auf regen Kontakt zu den Eltern. 
Nach dem offiziellen Teil übergab Bürgermeister Joachim Lucas gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Heribert Huth und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales Raimund Seliger das so genannte Begrüßungspaket, das eine Willkommensurkunde, weitere Windelsäcke sowie eine Familienkarte für das Freizeit- und Familienbad „Platsch“ enthielt. Bei der Anmeldung des Kindes im Bürgerbüro hatten die Eltern bereits die ersten zwölf kostenlosen Windelsäcke bekommen. Die Eltern, die nicht mit ihren Säuglingen an der Feierstunde teilnehmen konnten, dürfen sich das Willkommenspaket während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus abholen. Dort können auch die Digitalaufnahmen eingesehen werden, die von Seiten der Gemeinde während des Empfangs erstellt worden sind. Danach erfolgt eine Übersendung per E-Mail an die jeweiligen Eltern. 

Red. Gemeinde Freigericht